Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 29.03.2022 eine entsprechende Planung mit einem Gesamtvolumen von rd. 3,3 Mio. Euro beschlossen. Die nun vorliegenden Angebote und die voraussichtlichen Kosten für die noch auszuschreibenden Gewerke hätten diesen Rahmen um rd. 1 Mio. Euro überschritten, so dass der Verwaltungsausschuss keinen Auftrag erteilt hat, sondern die Ausschreibung per Beschluss aufgehoben hat.
Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Planer ein überarbeitetes Konzept mit entsprechenden Einsparvorschlägen zu erarbeiten. Dieses überarbeitete Konzept soll den Ratsgremien im Anschluss zur Beratung vorgelegt werden. Ziel ist es, dass eine erneute Ausschreibung der Gewerke spätestens zum Beginn des Jahres 2023 erfolgt.
Durch diese Entwicklung verschiebt sich die Maßnahme maximal um ein Jahr. Es ist jedoch in Abstimmung mit allen Beteiligten zu prüfen, ob ein Start der Baumaßnahmen im Frühjahr 2023 möglich ist.
„Leider hat die Ausschreibung kein annehmbares Angebot für die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel ergeben. Gerne hätten wir mit der Maßnahme begonnen. Aber das Ausschreibungsergebnis lag weit über die bislang geplanten Baukosten, so dass leider kein Auftrag vergeben werden kann“ bedauerte Bürgermeister Matthias Kreye die Entwicklung. Die Preisentwicklung im Baugewerbe wird als Hauptgrund gesehen.
Durch eine angepasste Planung mit entsprechenden Einsparungen an den verschiedenen Stellen und einer Ausschreibung zu Jahreswechsel hin gehen die Ratsgremien nun davon aus, dass der zur Verfügung stehende Kostenrahmen eingehalten werden und der Baustart in 2023 erfolgen kann.
