Partnergemeinde Vibraye
Die Räte der Gemeinden des Kantons Vibraye und der Gemeinde Wagenfeld haben in ihren Beschlüssen bekundet, die entstandenen freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihren Gemeinden im Geiste gegenseitiger Verständigung zu festigen und zu pflegen. Der Freundschaftsvertrag wurde im Jahr 1985 unterzeichnet. Die Gemeinden sind der Überzeugung, dass die Entwicklung dieser deutsch-französischen Freundschaft der Sicherung einer glücklichen Zukunft in einem friedlich geeinten Europa und in der Welt diene.
Bis heute wird die Partnerschaft zwischen dem Canton de Vibraye und der Gemeinde Wagenfeld gelebt! Dies kann durch verschiedene Veranstaltungen und regelmäßige, offizielle Besuche verwirklicht werden.
Besuch aus Vibraye zum 425. Wagenfelder Großmarkt
Zum diesjährigen 425. Jubiläum des Wagenfelder Großmarktes hat Bürgermeister Roland Pitard aus Dollon, Partnergemeinde Canton de Vibraye, sein Kommen angekündigt. Er wird begleitet von den bekannten Freunden Allain Besnard, Paquito Reolid, Jacques Brunet und Laurence Courdent, der für den Schulaustausch verantwortlichen Lehrerin am College de Vibraye, sowie von der „Harmonie de Dollon", der Musikkapelle von Dollon, dessen Präsident Bürgermeister Pitard ebenfalls ist.
Die Musikkapelle wird mit Auftritten und Gastspielen am Wagenfelder Großmarkt mitwirken. Es werden insgesamt 60 Personen, davon ca. 30 Musiker, mit dem Bus am Freitagmorgen um 9.00 Uhr eintreffen, um rechtzeitig an der offiziellen Eröffnung teilnehmen zu können.
Im Gewerbezelt wird es ebenfalls wieder einen Stand mit Köstlichkeiten aus der Region, wie Crêpes, Käse, Rillet und Wein der französischen Freunde geben. 
Erster Austausch von Landwirten: die Landwirte aus Wagenfeld sind vom 25. Bis 30. Juni 1985 Gäste des Landwirtskomitees. Im Juli 1987 fahren ca. 35 französische Landwirte nach Wagenfeld
Offizielle Reise nach Deutschland vom 12.- 15. Septmeber 1986
Unterzeichnung in Wagenfeld des zweiten Teils der Charta. Anfahrt mit zwei Bussen aus dem Kanton Vibraye.
Mme. M.-S. d’Harcourt (Generalrätin)
M. Davoust (Bürgermeister von Vibraye)
M.Pottier (Bürgermeistern von Semur-en-Vallon und Präsident des Partnerschaftskomitees)
M.Emonet (Bürgermeister von Valennes)
M. Letourneau (Bürgermeister von Berfay)
M. Pitard (Bürgermeister von Dollon)
M. Ameslon (Stellvertreter von Herrn Massé, Bürgermeister von Lavaré)
und ihr Gattinnen waren anwesend.
Zweiter Austausch: die Fußballmannschaft aus Dollon fährt mit 54 Teilnehmern von 27. Mai bis 1. Juni1987 nach Wagenfeld.
Ein Bus aus Wagenfeld kommt Pfingsten und die Wagenfelder sind Gäste von Dollon. Herr Heinz Pustel und seine Gruppe bieten eine großartige Vorstellung an. Weitere Austausche sind für die Zukunft geplant.
Gäste aus Vibraye zu Besuch in Wagenfeld
"Vor 25 Jahren sind wir zusammengekommen, wir sind zusammen geblieben, und zusammen unternehmen wir auch heute noch gemeinsam etwas. Unsere Freundschaft ist ein Erfolg."
Dies betonte Bürgermeister Wilhelm Falldorf am Festabend im Tierparkrestaurant in Ströhen. Hier feierte die Gemeinde Wagenfeld mit den Vertretern des Canton de Vibraye die Unterzeichnung des Contrat d'Amitie vor 25 Jahren am 27. Oktober 1985.
"Die Architekten des Freundschaftsvertrages hatten den Mut zur Unterzeichnung. Wir in unserer Gemeinde hatten einfach das Glück, Sie, liebe Gäste aus den Gemeinden des Canton de Vibraye, kennen lernen zu dürfen", fuhr Wilhelm Falldorf fort. Er wünschte sich, "dass auch unsere Kinder und Enkelkinder von dem zehren können, was einst die Gründungsväter mit dem Freundschaftsvertrag für uns erreicht haben."
Zur Erinnerung an den Tag überreichte er an die französischen Gäste ein Stück Moorbahnschiene mit dem eingravierten Spruch: Eine gute Verbindung, Wagenfeld - Canton de Vibraye.
Die Präsidentin des Partnerschaftskomitees, Monique Cheron, überreichte nach ihrer Rede eine Trophäe, "die den Weg darstellt, den wir gemeinsam gegangen sind."
Sie dankte allen Familien für die freundliche Aufnahme und der Gemeinde Wagenfeld für die tadellose Organisation dieses Treffens.
Vom 10. bis 13. September weilten 60 Franzosen in Wagenfeld, die am Freitag-nachmittag an der Auburg bei Gertränken und Kuchen herzlich empfangen worden waren.
Sie hatten den Ankunftstag und den Sonntag zu freien Verfügung, den viele dazu nutzten, mit der Moorbahn in das Neustädter Moor zu fahren.
Am Sonnabend wurde eine gemeinsame Fahrt in das Museumsdorf nach Cloppenburg unternommen und abends im Tierparkrestaurant die langjährige Freundschaft gefeiert, bevor es am Montagmorgen vom Marktplatz aus wieder in Richtung französischer Heimat ging.
In zwei Jahren geht es dann für die Wagenfelder und Ströher in den Canton de Vibraye - ein Wiedersehen mit Freunden.
Freudiges Wiedersehen in Vibraye
36 Erwachsene und 6 Schülerinnen besuchten die Partnerschaftsgemeinde vom 21. bis 24. September
Seit der Unterzeichnung des Freundschaftsvertrages zwischen den Vertretern des Canton de Vibraye und der Gemeinde Wagenfeld im September 1986 besteht der Austausch. Alle zwei Jahre wird ein offizieller Besuch beider Kommunen durchgeführt.
Nach einer 14-stündigen Busfahrt erreichte die Reisegruppe gegen 20 Uhr den Ort Semur en Vallon. Es folgte eine herzliche Begrüßung im Festsaal und die neuen Mitreisenden lernten ihe Gastfamilien kennen. Große Wiedersehenfreude herrschte ebenso bei den "Alten Bekannten". 
Während des Aufenthaltes wurde in einem Tagesausflug Le Mans besucht. Zum Programm gehörten die Rennstrecke "Circuit des 24 heures du mans" mit dem Mueseum "Musee Automobile de la Sarthe" und auch die wunderschöne Altstadt mit dem Rathaus und der Kathedrale.
Der Samstag klang am Abend mit einem Bankett aus. Mitglieder des Wagenfelder Chores brachten als Überraschung spontane Gesangseinlagen.
Der Sonntag stand den Mitreisenden und ihren Gastfamilien zur freien Verfügung.
Insgesamt hatten alle ein schönes Wochenende und fiebern schon dem Freundschaftstreffen in Wagenfeld im September 2014 entgegen.
Ein besonderer Dank gilt den beiden Dolmetscherinnen Frau Petra Mittendorf aus Wagenfeld und Frau Tina Hinners aus Dickel. Dank ihres Engagements wurden die Redenm Informationen und Fragen immer schnell übersetzt.
Bürgerbegegnung im September
Trilaterales Treffen mit Gästen aus Warschau, Polen
Zwei Jahre ist es schon wieder her, als die Gemeinde Wagenfeld im September 2012 zu Gast im Canton de Vibraye war: Ein freudiger Rückblick auf das letzte Treffen und eine große Vorfreude auf die kommende Begegnung in der Gemeinde Wagenfeld.
Am Wochenende des 05.09.-08.09.2014 findet ein Austausch der ganz besonderen Art statt. Ein Novum beim diesjährigen Treffen ist, dass zum trilateralen Austausch Bürgerinnen und Bürger des Canton de Vibraye, der Gemeinde Wagenfeld und erstmalig auch aus Polen (Staatliche Universität Warschau) an dem gemeinsam gestalteten Programm teilnehmen. Diese Bürgerbegegnung wird unter dem Leitgedanken „Strategien zur nachhaltigen Entwicklung in der Europäischen Union“ durchgeführt und durch das Förderprogramm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ der Europäischen Union unterstützt.
Das Programm wird folglich in Eckpunkten vorgestellt: Am Freitag, dem 05.09.2014, werden unsere Gäste in der Auburg empfangen und begrüßt. Am Samstag, dem 06.09.2014, starten wir mit einer Energietour durch die Gemeinde Wagenfeld und anschließender Fahrt nach Stolzenau. Hier empfängt uns Herr Maik Beermann, Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Von Stolzenau schippern wir dann mit einem Schiff der Reederei „Flotte Weser“ nach Nienburg. Nach der Besichtigung der historischen Altstadt auf der „Nienburger Bärenspur“ geht es gen Heimat. Herr Dr. Ralf Weghöft wird uns beim Rundgang begleiten. Abends findet der offizielle europäische Festabend im Central Hotel Wagenfeld statt, wo die kulturelle Vielfalt Europas im Mittelpunkt steht. Am Sonntag, dem 07.09.2014, befassen sich interessenbezogene Kleingruppen mit den privaten und öffentlichen Klimaschutzaktivitäten zu den Standorterkundungen der Energietour in der Gemeinde Wagenfeld. Diese werden von Eingangsreferenten durch Experten mit Diskussionsmöglichkeit begleitet. Am Nachmittag ist eine gemeinsame Exkursion im Neustädter Moor angedacht. Die Bürgerbegegnung wird mit einer Evaluation und Pressekonferenz beendet.
Sportlicher Antrittsbesuch des Bürgermeisters Matthias Kreye bei unserer französischen Partnergemeinde
Freundschaftsspiel der I. Herren des TuS Wagenfeld 0:1 Dollon OMS im Canton de Vibraye
Das Ergebnis war eigentlich zweitrangig beim Match amical (Freundschaftsspiel) im Canton de Vibraye, der französischen Partnergemeinde. Der Spaß stand bei dieser Auswärtspartie, ca. 960 km und 12 Stunden Busfahrt fern der Heimat, absolut im Vordergrund.
Bei der 4-tägigen Reise ließ es sich Bürgermeister Matthias Kreye nicht nehmen selbst aktiv mit aufzulaufen und neben einer tollen Leistung als Angreifer auch freundschaftsverbindende Aufgaben zu erfüllen.
Bevor die Busfahrt am Freitag vor Pfingsten um 18:00 Uhr vom Vereinslokal Albert Wiedemann losging, wurden reichlich Getränke, Geschenke und Spezialitäten der Region verstaut.
Am Samstagmorgen gegen 9:00 Uhr wurde das Ziel endlich erreicht und nach der Aufteilung auf die Gastfamilien konnte es am Nachmittag um 15:30 Uhr losgehen. Angefeuert von ca. 300 Zuschauern kämpften die beiden Teams mit purer Leidenschaft und Einsatzwillen gegeneinander.
Anschließend wurde der Sieg der Gastgeber ausgiebig gefeiert. Im Anhang an die Freundschaftsbegegnung wurde der ehemalige Präsident und Mitbegründer des Dollon OMS Alain Besnard geehrt. Nach einer ergreifenden und ehrwürdigen Laudatio enthüllten der Bürgermeister von Dollon Marc Fouquet und Bürgermeister Matthias Kreye eine Gedenktafel.
Am Pfingstsonntag wurde gegen 11:00 Uhr das Musée de Musique Mécanique (www.musicmagic.fr) von Philippe Corbin besichtigt. Das Museum beherbergt restaurierte, mechanisch angetriebene Musikinstrumente aus den Jahren 1800 bis 1960. Nachmittags ging es mit dem Bus direkt nach Vibraye zum „Corso Fleuri“, einem karnevalsähnlichem Umzug. Sieben bunt geschmückte Wagen (Motto: Comics) wurden zum Abschluss auf dem Rathausplatz einzeln bewertet.
Der Abschlussabend dieser Reise begann im Vereinslokal des Dollon OMS bei einem opulenten Essen, bei dem neue Freundschaften geschlossen und Kontakte geknüpft wurden. Beide Teams feierten die neu gewonnen Freundschaften bis spät in die Nacht.
Montagmorgen um 8:00 Uhr traten die Teilnehmer die Rückfahrt an.
Dieses besondere Treffen hatte viele unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen beschert. Die riesige Gastfreundschaft und der liebenswerte Einsatz der vielen Vereinsmitglieder des Dollon OMS werden nie in Vergessenheit geraten und in den Herzen der Teilnehmer verankert bleiben.
Folgende Spieler der I. und II. Mannschaft des TuS Wagenfeld wurden eingesetzt:
Henning Eils, René Voutta, Florian Karspeck, Julian Gläser, Christian Maas, Moritz Meyer, Alec + Ike Kuhlmann, Tjorven Schultes, Ronny Bolte, Kevin Kowalzick, Joachim Bastian, Thorben Schomburg, Gerd Bunge und Matthias Kreye.
Trainer und Team-Manager Bernd Schönhoff , Betreuer Holger Kuhlmann sowie „Kontakt-Manager“ und Torwart-Trainer Hans-Peter Karsten, sowie Initiator Pauly Backhaus.
Chronologie der Partnerschaft zu den Gemeinden des ehemaligen Cantons Vibraye bis zum ersten Besuch in Vibraye in der Woche vor Ostern vom 16. bis 19.04.1984.
Geraume Zeit vor dem Abschluss eines Vertrages regte der Ratsherr Jürgen Bollmann im Rat an, die Gemeinde Wagenfeld möge sich bei einer Sammelstelle für beabsichtigte Partnerschaften mit einer französischen Gemeinde für eine Partnerschaft anmelden.
Ratsherr Friedrich Tegeler hielt die Zielsetzung für besonders erstrebenswert, hielt den Weg aber über eine persönliche Freundschaft eher für zielführend, so wie der Weg von der Stadt Diepholz über die Personen Dominique Braillat und den Kreisjugendpfleger Otto-Karl (gen. Charly) Bothe oder wie in Barver über Hermann Blome für erfolgversprechender.
Gemeindedirektor Karl-Heinz Placke hatte wohl im Rahmen seiner dienstlichen Kontakte mit seinem Berufskollegen Hermann Rendigs aus Stuhr, der Vorsitzender des Förderkreises des Deutsch-Französischen Jugendwerkes unserer Region war, gesprochen und ihm mitgeteilt, dass es in Wagenfeld eine erkennbare Neigung zu einer Partnerschaft gebe.
Die Gemeinden des ehemaligen Cantons Vibraye hatten wohl den Vorsitzenden des Comités de Liaison Maine-Bass-Saxe um eine entsprechende Vermittlung über die Verbindung Comité zu Freundeskreis gebeten, die einen Vorschlag zu Walsrode ins Spiel gebracht hatte. Die kleine Delegation der Gemeinden, die mit der Reisegruppe nach Hude in Niedersachsen gekommen war, hielt die Verbindung zu Walsrode aber von der Größenordnung für nicht angepasst und es wurde ihnen Wagenfeld als Alternative vorgeschlagen und vorgestellt. Am 31.10.1983 erfolgte sogleich der Besuch im Rathaus beim Gemeindedirektor und die Korrespondenz zwischen den Gemeinden setzte sich nach Konsultation mit den Räten fort.
Für den 16.04.1984 bis 19.04.1984 bereitete die Gemeinde Wagenfeld dann einen ersten Delegationsbesuch im Canton Vibraye vor.
Zu den Teilnehmern der Delegation gehörten:
Zu den Teilnehmern der Delegation gehörten:
Bürgermeister Walter Scheland und Gattin
Gemeindedirektor Karl-Heinz Placke und Gattin
Ratsherr Gerold Schulz und Gattin
Ratsherr Wilhelm Cording und Gattin
Ratsherr Jürgen Bollmann
Ratsherr Friedrich Tegeler
Französischlehrerin Elsa Lange als Dolmetscherin von der örtlichen Schule
Redakteur Gerd Scheland vom Diepholzer Kreisblatt
Busfahrer Wilhelm Bredemeier
Ratsherr Helmut Nolte und Gattin waren vorgesehen, haben aber am späten Sonntagnachmittag abgesagt.
Am fortgeschrittenen Montagnachmittag erreichte die Gruppe Vibraye und der Bus wurde am Ende der Straße aus Lamnay vom Polizeichef persönlich (der gleichzeitig Bürgermeister von Vibraye war) eingewinkt und auf den Place de l‘ Hotel de ville dirigiert (der voll mit interessierten Personen aus dem Canton war).
Nach ausgiebigen gegenseitigen Begrüßungen durch die Generalrätin Mme d‘ Harcourt und Bürgermeister Scheland wurde die Delegation den Gastgebern vorgestellt und bei ihnen für die nächsten Tage untergebracht.
In den Besuchstagen stand ein Kennenlernen der einzelnen Gemeinden und deren markanter Betriebe und Einrichtungen sowie Besonderheiten auf dem Programm:
Firma Fisch in Vibraye, Dorfgemeinschaftshaus in Lavaré (hier wurde auch ein Kaffee mit Calvados gereicht), Besuch eines metallbearbeitenden Betriebes und des Schlosses (mit Begrüßung durch den Schlossherrn in deutscher Sprache) in Semur en Vallon, Vorstellung der Gemeindebüros und der Pläne zum Bau der TGV-Strecke zum Atlantik in Dollon, Besichtigung der Grundschule in Valennes und Blick in die Fertigung von landwirtschaftlichen Ladewagen der Firma Lebis sowie Besuche in Berfay.
Am letzten Abend vor der Abreise (Mittwoch vor Ostern) war ein offizieller Abschlussabend mit festlichem Essen im Hotel du chapeau rouge und verschiedenen Reden über das Erlebte und die Aussichten der weiteren Partnerschaft.
Dabei lernten die Wagenfelder auch Jean-Paul Couasnon, den Vorsitzenden des comité de liaison Maine-Basse-Saxe kennen, der leider am 08.November 2023 in le Mans verstorben ist. Er begleitete die Wagenfelder Gruppe auch bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages und weiteren Besuchen und war auch häufiger Vortragender bei Veranstaltungen des Kreisverbandes Diepholz der Europa-Union in Twistringen.
Offizieller Austausch: Erlebnisreiche Tage bei den französischen Freunden
46-köpfige Delegation aus Wagenfeld im Canton de Vibraye / Lange und unvergessliche Busfahrt
Zur Erinnerung an erlebnisreiche Tage bei den französischen Freunden: Im Städtchen Blois entstand auf der Brücke über die Loire ein gemeinsames Foto der Wagenfelder Gäste und ihren Gastgebern im Canton de Vibraye. Fotos (2): privat© Gemeinde WagenfeldEine Freudenfahrt war es auch diesmal. Wie geplant. Ungewöhnlich war dagegen die lange und für viele unvergessliche Busfahrt. Vier Jahre nach dem letzten Besuch weilte jetzt wieder eine offizielle Delegation aus Wagenfeld bei den Freunden im 1.000 Kilometer entfernten Kanton Vibraye im Westen Frankreichs. Trotz des hohen Stundenanteils an Busaufenthalten war die Stimmung bei der 46-köpfigen Reisegruppe gut und die Vorfreude auf ein Wiedersehen mit den französischen Gastgebern groß. An der Spitze der Wagenfelder Delegation stand Bürgermeister Matthias Kreye. „Anstrengend war es schon, aber auch sehr erlebnisreich“, resümierte der Verwaltungschef nach der nächtlichen Rückkehr.
Die lange Pause war den Vorschriften und Bestimmungen der Corona-Pandemie geschuldet. Seit dem letzten Besuch im Jahre 2018 hatten sich die Offiziellen beider Kommunen aber nicht aus den Augen verloren und Neuigkeiten mehr als zwei Jahre lang per Videokonferenzen ausgetauscht. Und der Besuch des Musikzuges aus Dollon, der bekanntlich den Wagenfelder Großmarkt musikalisch mitgestaltet hat, liegt ja auch erst ein paar Wochen zurück.
Zur Delegation, die jetzt unterwegs war, zählten neben zahlreichen Wagenfeldern auch Teilnehmer aus umliegenden Gemeinden. Beispielsweise war die Realschullehrerin Kirsten Henseleit dabei, die in Lemförde Französisch unterrichtet. Begleitet wurde sie von zwei Schülern aus ihrer Klasse, die in Vibraye bei gleichaltrigen Jugendlichen untergebracht waren. Die Pädagogin sprang bei mehreren offiziellen Anlässen als perfekte Übersetzerin ein. Zudem sorgte erneut die Wagenfelderin Petra Mittendorf mit ihren Französisch-Kenntnissen dafür, dass Sprachbarrieren nur eine untergeordnete Rolle spielten. „Sie stand ebenso wie Sie Kirsten Henseleit während der gesamten Fahrt als Übersetzerin zur Verfügung und hat auch meine Rede am Festabend übersetzt“, so Bürgermeister Kreye.
Mitten in der Nacht startete der Bus freitags um 3.30 Uhr in Wagenfeld zur Fahrt in Richtung Frankreich. Statt um 18 Uhr am Abend erreichte der Bus erst viereinhalb Stunden später in der Nacht das Ziel. Dennoch fiel die Begrüßung gewohnt herzlich aus. Den Empfang im Festsaal in Vibraye nutzten Gastgeber und Gäste, die zum ersten Mal dabei waren, um sich vorzustellen und schon ein bisschen kennen zu lernen. In den Gastfamilien klang der lange Anreisetag für die meisten Gäste mit angeregten Gesprächen aus.
Nach einer relativ kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen bereits um 8.30 Uhr wieder los. Mit zwei Bussen steuerten Gastgeber und Gäste die Stadt Blois an, die anderthalb Stunden von Vibraye entfernt liegt und viele Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Noch tief beeindruckt von der Besichtigung des historischen Schlosses in Blois, einem Sonnen-Spaziergang und einem gemeinsamen Mittagessen auf der Außenterrasse eines Restaurants direkt an der Loire ging es am frühen Nachmittag per Bus weiter nach Bracieux. In der Chocolaterie Max Vauché erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die Schokoladenherstellung. Zudem hatten Gastgeber und Gäste Gelegenheit, süße Geschenke für zu Hause zu erwerben.
Ganz offiziell lief das abendliche Beisammensein im Festsaal in Vibraye ab. Es gab ein Vier-Gänge-Menü, und ein Alleinunterhalter forderte zwischendurch immer wieder zum Tanz auf. „Das ist ungewohnt, in Frankreich aber üblich“, war von den Teilnehmern zu hören. Die Festrede, die Claude Colin, der Präsident des Partnerschafts-Komitees, hielt, übersetzte Sandrine Bertrand. Mit Freude erinnerte Colin daran, dass die ersten Verbindungen zwischen Vibraye und Wagenfeld 1983 geknüpft und zwei beziehungsweise drei Jahre später der Freundschaftsvertrag zwischen beiden Kommunen unterzeichnet worden sei – zunächst in Vibraye, dann in Wagenfeld. „Seitdem hat die schöne deutsch-französische Freundschaft nie aufgehört zu wachsen“, betonte der Präsident. Den Wünschen schlossen sich Madame D`Harcourt, die Ehrenpräsidentin des Komitees, und Monsieur Flament, Bürgermeister von Vibraye, an.
Der Wagenfelder Bürgermeister spannte in seiner Festrede einen Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart. „Durch den schrecklichen Krieg in der Ukraine wird es immer wichtiger, dass wir in Frankreich und Deutschland zusammenhalten.“ Kreye bedankte sich für die Einladung, bei den Organisatoren und insbesondere auch bei den Gastfamilien. „Es freut mich sehr, dass auch diesmal neue Gesichter dabei sind. Das macht Mut, dass die Partnerschaft eine tragfähige Zukunft hat, weil sich immer wieder Menschen finden, die die Freundschaft leben wollen.“
Als Gastgeschenk hatte Kreye sechs Obstbäume mitgebracht, „damit unsere Freundschaft weiterhin viele Früchte tragen möge“. Garniert waren die Bäumchen mit Friedenstauben, „die den Wunsch nach Frieden in Europa symbolisieren sollen.“ Claude Colin revanchierte sich seitens der Gastgeber mit der Übergabe eines geschmiedeten Baumes mit ganz besonderen Früchten – den Namen der sechs Orte im Canton de Vibraye, die den Freundschaftsvertrag vor fast 40 Jahren mit unterzeichnet haben.
Den Sonntag gestalteten die Gastfamilien individuell mit ihren deutschen Gästen. Manche lernten die nähere Umgebung näher kennen, andere besuchten die Stadt Le Mans oder besichtigten das Musikmuseum in Dollon. Mehre Teilnehmer der Delegation waren zum Grillen bei Mitgliedern des Musikvereins „Harmonie de Dollon“ eingeladen, und Bürgermeister Kreye pirschte mit seinen Gastgebern durch deren Jagdrevier. Nach einem abendlichen Freundschaftsumtrunk im „Chateau de la Justice“, zu dem das Ehepaar D´Harcourt eingeladen hatte, klang der letzte Besuchstag in den Gastfamilien aus. Erst 15 Stunden nach der morgendlichen Abfahrt in Vibraye traf der Bus montags gegen 23 Uhr in Wagenfeld ein.
Fahrt in den Canton de Vibraye vom 02.-05.September 2016
Auch im 31. Jahr nach der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen beiden Kommunen steht die Freundschaft auf einem sehr soliden Fundament.
Die 44-köpfige Besuchergruppe, nicht nur aus Wagenfeld, sondern auch aus umliegenden Gemeinden, wurde erstmals vom Wagenfelder Bürgermeister Matthias Kreye angeführt. „Ein wunderbares und erlebnisreiches verlängertes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken“, resümierte der Verwaltungschef nach der Rückkehr.
Eine 44-köpfige offizielle Delegation aus Wagenfeld und umliegenden Kommunen weilte für ein verlängertes Wochenende im Canton de Vibraye in Frankreich. Bei dem mehrtägigen Besuch wurden bestehende Freundschaften vertieft und neue geschlossen. Foto: Gemeinde Wagenfeld© Gemeinde WagenfeldNach einer mehr als 15-stündigen Busfahrt wurden die Wagenfelder Gäste abends im Festsaal nahe des Kirchplatzes in der Cantons-Ortschaft Lavaré empfangen und von Monique Chéron, der Vorsitzenden des Comitées de Jumelage, herzlich begrüßt und auf die Gastfamilien verteilt.
Am nächsten Tag starteten Gastgeber und Gäste mit zwei Bussen nach Fresnay sur Sarthe zu einem Besuch des Haubenmuseums. Mit großem Interesse schauten die Besucher den Frauen bei ihrem ehrenamtlichen Wirken über die Schultern. Aus dem Restaurant „Le Saint-Germain“, wo die Tische für ein gemeinsames Mittagessen gedeckt waren, bleibt den Gästen besonders das gediegene Ambiente in Erinnerung. Die Rundreise durch die Region klang nachmittags mit der Besichtigung einer historischen Burg, dem Château, in Sainte-Suzanne aus.
Abendliches Highlight war im Festsaal in Dollon ein offizieller Freundschaftsabend zu Ehren der deutschen Gäste. Zwischen den Gängen des gemeinsamen Essens bat ein musikalisches Trio immer wieder zum Tanz. Seitens der Gastgeber hielten Madame Chéron als Vorsitzende und Madame d`Harcourt als Präsidentin des Comitées de Jumelage die Festreden. „Städtepartnerschaften wie unsere leisten einen großen Beitrag dazu, dass wir in Europa in Frieden und Freiheit leben“, stellte Bürgermeister Kreye in seiner Festrede heraus. Als Gastgeschenke überreichte er Wegweiser mit Entfernungsangaben für alle Ortschaften im Canton de Vibraye sowie Fotokalender mit Erinnerungsbildern von Besuchen der vergangenen Jahre. Die Gastgeber revanchierten sich mit „bunten Impressionen aus einer mehr als 30 Jahre andauernden Freundschaft“.
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen individueller Unternehmungen mit den jeweiligen Gastfamilien. Abends waren alle zu einem kleinen Umtrunk ins Schloss von Madame d´Harcourt und ihrem Mann eingeladen, bevor der Bus am anderen Morgen wieder in Richtung Heimat startete – natürlich mit dem gegenseitigen Versprechen, sich in zwei Jahren in Wagenfeld wiederzusehen.
Beim Abschied wurde von den Gastgebern positiv bewertet, dass zur Delegation auch mehrere jüngere Mitfahrer zählten. „Ein Zeichen dafür, dass junge Menschen die von ihren Eltern oder Großeltern begonnene Freundschaft weiterführen wollen“, hieß es. Jüngste Teilnehmerin war diesmal die zwölfjährige Finja Burmester. Petra Mittendorf sorgte bei allen offiziellen Anlässen dafür, dass es kaum Sprachbarrieren gab. Sie übersetzte alle Festreden und stand auch sonst bereit, wenn es mal was zu Dolmetschen gab. gw
43-köpfige Delegation von OMS Dollon Football aus Vibraye über dem Pfingswochenende bei den Kickern des TuS Wagenfeld
Hinter des Fußballern des TuS Wagenfeld liegen ein paar ereignisreiche Tage. Die Kicker waren Gastgeber für eine 43-köpfige Sportler-Delegation von OMS Dollon Football aus dem mehr als 1.000 Kilometer entfernten Wagenfelder Partner-Kanton Vibraye. Gastgeber wie Gäste nutzten das zweitägige deutsch-französische Pfingst-Meeting, um bereits bestehende Freundschaften zu festigen und neue Beziehungen zu knüpfen.
Das Beisammensein war auf beiden Seiten von Herzlichkeit und Freude geprägt. Da spielte es nur eine untergeordnete Rolle, dass aus Gastgebern und Gästen am Nachmittag des zweiten Tages für anderthalb Stunden Gegner wurden – bei einem fußballerischen Vergleich auf dem grünen Rasen des Haßlinger Sportplatzes.
(© Fotos: Hans-Peter Karsten)
Die Kicker des heimischen Kreisligisten legten gleich los wie die Feuerwehr und führten zur Halbzeit bereits mit 4:1 Toren, bevor die Gäste die Partie in Durchgang zwei ausgeglichener gestalten konnten: 4:6 lautete das Ergebnis aus Sicht der Gäste nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Pascal Senkler. Die vielen Zuschauer rund um die Arena hatten an der torreichen Partie ihre helle Freude.
Weil der Spaßfaktor deutlich im Vordergrund stand, lagen sich Sieger und Besiegte nach dem Spiel glücklich in den Armen. Wie vor zwei Jahren in Dollon, als die Wagenfelder noch in eine 0:1-Niederlage einwilligen mussten. Auch diesmal wechselten zwei große Cups nach der Begegnung die Besitzer und machten in den Reihen der aktiven Kicker die Runde. Die in den 90 Minuten zuvor immer wieder zu hörenden Rufe „Allez“, „Vite, vite“ und „Merde“ klangen aus, Gastgeber und Gäste gingen schnell vom Wettkampf- in den Feiermodus über.
Verständigungsprobleme gab es während des gesamten Besuchs kaum. Mit Händen und Füßen gestikulierend oder mit großen Augen den Nachbarn anschauend - Gäste und Gastgeber kamen immer wieder zum Ziel. Und wenn mal nicht, dann half TuS-Torwarttrainer Hans-Peter Karsten: „Wir haben ja die nette Deutschlehrerin Christèle Bezard und meine Frau Petra Mittendorf, die übersetzen.“
Hans-Peter Karsten war einer der Organisatoren des Austausches – gemeinsam mit Henning Eils, Bernd Schönhoff, Christian Maas und Alec Kuhlmann. Das Resümee des Quintetts fällt ausgesprochen positiv aus: „Es gab Unterstützung von vielen Seiten“ freute sich Henning Eils nach der Abreise der Fußballer-Delegation. „Für alle Gäste standen Privatquartiere zur Verfügung, Zelt und Verpflegung wurden uns zu günstigen Preisen von einem örtlichen Gastronomen zur Verfügung gestellt, für den Abwasch durften wir die Räumlichkeiten des Schützenvereins nutzen, Dieter Eils hat uns neben dem Erinnerungscup auch die Abschiedsposter gestiftet, in der Halbzeitpause hat sich die Phantom-Brigade musikalisch in den Dienst der guten Sache gestellt, in den Getränkepavillons hatten wir während der gesamten Zeit eine rührige Helfertruppe, und auch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse hat uns gut getan.“
Für dem den Wagenfeldern vor zwei Jahren bei ihrem Besuch in Vibraye gebotenen Blumenkorso und der langen Theke auf der Hauptstraße ravanchierten sich die Gastgeber jetzt mit einer Moor-Exkursion. Nach einer feucht-fröhlichen Feiernacht ging es am Vormittag des zweiten Besuchstages mit einem Bus ins benachbarte Nordrhein-Westfalen zum früheren Bahnhof in Pr. Ströhen und von dort aus mit Draisinen zum Lokschuppen im niedersächsischen Ströhen: „Spurwechsel“ und Umsteigen auf die Moorbahn, vorbei am Europäischen Fachzentrum Moor und Klima bis zur Aussichtsplattform bei der Schäferei Teerling, Erkundung des „Moor-Padds“ und wieder zurück – schließlich warteten auf dem Sportplatz schon wieder heiße Grillspezialitäten und wohltemperierte Getränke.
(Fotos: Hans-Peter Karsten)
Herzliches Wiedersehen mit französischen Freunden
Die Wiedersehensfreude setzte sich gegen die Müdigkeit durch. Mit herzlichen Umarmungen, nicht enden wollendem Händeschütteln und Liebkosungen begrüßten die Wagenfelder Gastgeber am Freitagabend kurz vor 20 Uhr eine 45-köpfige Delegation aus dem französischen Partner-Kanton Vibraye zu einem dreitägigen Besuch in der Gemeinde Wagenfeld.
Nach 15-stündiger Fahrt mit mehreren Staus trafen die französischen Freunde aus dem annähernd 1.000 Kilometer entfernten Vibraye auf dem Platz an der geschichtsträchtigen Auburg ein. Matthias Kreye begrüßte die Gäste zum ersten Mal in seiner Eigenschaft als Wagenfelder Bürgermeister und wünschte ihnen drei schöne und abwechslungsreiche Tage in Wagenfeld und Ströhen. Petra Mittendorf übersetzte den deutschen Willkommensgruß ins Französische.
Mit einem Gläschen Sekt oder Fruchtsaft stießen Gastgeber und Gäste auf das Wiedersehen an und verabschiedeten sich nach der Verteilung auf die privaten Quartiere schnell in die gastgebenden Familien. Aus gutem Grund: Der überaus anstrengende Tag forderte von den überwiegend älteren Gästen seinen Tribut.
Mit Verwunderung stellte Bürgermeister Kreye bei seiner Begrüßung in der Auburg fest, dass seit dem letzten Besuch einer offiziellen Wagenfelder Delegation in Vibraye schon wieder zwei Jahre vergangen seien. Und freute sich, dass die französischen Gäste die lange Busfahrt gesund und munter überstanden hätten. Kreye verband sein kurzes Grußwort mit einem persönlichen Dank an „Cheforganisator“ Claude Colin auf französischer Seite. „Für die ungezählten Telefonate und Mails bei der Vorbereitung des Besuchs in den vergangenen Wochen.“
Mit Blick auf das Programm für den dreitägigen Partnerschaftsaustausch machte Kreye deutlich, „dass uns an diesem Wochenende Spannendes, Informatives und Interessantes erwartet.“ Und forderte Gastgeber und Gäste auf, die gemeinsame Zeit zu nutzen, um bestehende Freundschaften zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Vorab galt schon mal allen Gastgebern in Wagenfeld und Ströhen ein besonderer Dank. „Ich freue mich, dass ihr euch wieder aktiv in den Partnerschaftsaustausch einbringt.“
Nach einer eher kurzen Nacht stand am Samstagmorgen für Gastgeber und Gäste eine gemeinsame Fahrt nach Osnabrück auf dem Plan, und abends schloss sich im Landgasthaus Kastens in Butzendorf ein offizieller Festabend an – mit musikalischer Unterstützung durch einen DJ und Liedvorträge eines örtlichen Chores.
Der gestrige Sonntag stand den Gastgebern und Gästen von morgens bis zum Abend zur freien Verfügung. Es gab Kurzausflüge zu den „Moorwelten“ oder dem Naturtierpark Ismer in Ströhen, Reitsportinteressierte wählten die in Ströhen laufenden Deutschen Meisterschaften der Pony-Vielseitigkeit als Ziel, und wieder anderen war sehr daran gelegen, die Besonderheiten Wagenfelds und Ströhens kennenzulernen.
„Au revoir!“ hieß es heute Morgen. Mit dem Versprechen, sich im Jahre 2020 in Vibraye wiederzusehen, verabschiedeten die Gastgeber ihre französischen Freunde. „Merci für schöne gemeinsame Stunden, wir wünschen euch eine gute Heimfahrt!“
Freundschaft mit Vibraye auf festem Fundament
Wagenfelder und Gäste aus Frankreich besuchen Osnabrück / Colin wünscht sich mehr Engagement von Jüngeren
Die Freundschaft zwischen den Menschen in Wagenfeld und Ströhen im südlichen Landkreis Diepholz und der Bevölkerung im französischen Kanton de Vibraye steht auch 33 Jahre nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde auf einem festen Fundament. Beim dreitägigen Besuch einer 45-köpfigen offiziellen Delegation aus Frankreich wurden die schon lange bestehenden Beziehungen zwischen Gastgebern und Gästen gefestigt und neue freundschaftliche Bande geknüpft.
Nach dem Empfang am Freitagabend in der Auburg stand der Samstag im Zeichen einer mehrstündigen Exkursion ins Umland und eines festlichen Freundschaftsabends im Landgasthaus Kastens im Ströher Ortsteil Butzendorf.
Schon am zeitigen Morgen des zweiten Besuchstages starteten Gastgeber und Gäste per Bus in die Hasestadt Osnabrück. Dabei zeigten sich die Gäste vom rustikalen Ambiente der Hausbrauerei „Rampendahl“ ebenso beeindruckt wie von den historischen Gebäuden in der Altstadt und vom Besuch des geschichtsträchtigen Rathauses. Im Friedenssaal war für die französischen Gäste der Aspekt der dortigen Verhandlungen des vor 370 Jahre geschlossenen Westfälischen Friedens von besonderer Bedeutung.
Die deutsch-französische Festveranstaltung am Abend wurde mit einem gemeinsamen Essen eingeleitet, bevor Bürgermeister Matthias Kreye die Gäste nach einem kurzen Willkommensgruß am Freitagabend offiziell begrüßte. „Vor 33 Jahren haben wir mit der Unterzeichnung einer Partnerschaftsurkunde eine Brücke zu- und füreinander gebaut, die im Laufe der Jahrzehnte vielfach und auf die unterschiedlichste Art und Weise überschritten worden ist“, blickte Kreye zurück.
Seit 1985 seien neben offiziellen auch viele private Beziehungen zwischen Menschen beider Gemeinde gewachsen, betonte der Verwaltungschef. Besuche hüben wie drüben sowie gegenseitiger Meinungs- und Erfahrungsaustausch hätten seitdem einen festen Platz in den Terminkalendern der beiden Gemeinden. „Als wir unsere Freundschaft besiegelt haben, war das ein Teil des Weges der Versöhnung unserer beiden Völker“, betonte Kreye.
Für die Gäste stellte Claude Colin heraus, dass auch 33 Jahre nach der per Vertrag manifestierten Partnerschaft noch ein starkes Band der Freundschaft zwischen den Menschen beider Gemeinden bestehe. „Das beweist unser Besuch hier in Wagenfeld.“ Colin bedankte sich bei allen, die den im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Partnerschaftsaustausch aufrecht erhalten würden, bedauerte aber gleichzeitig, dass die Freundschaft zu wenig von anderen Vereinen und Verbänden auf beiden Seiten gepflegt werde. „Ich hoffe für die Zukunft, dass wir Sport, Kultur, Schule, Feuerwehr, Musik und andere Interessengruppen stärker in den Austausch integrieren können“, wünschte sich Colin und forderte die jüngere Generation auf, sich den älteren Bürgern in beiden Gemeinde anzuschließen und die Freundschaft verstärkt mit Leben zu erfüllen.
Madame d´Harcourt, vor mehr als drei Jahrzehnten eine der Initiatorinnen der Partnerschaft zwischen Wagenfeld und dem Canton de Vibraye und heutige Ehrenpräsidentin des Comité Jumelage, ließ das von ihr geschriebene Grußwort verlesen.
Eingangs wurde der Festabend vom erst wenige Wochen zurückliegenden Tode der Vorsitzenden des Patenschaftskomitees in Vibraye, Monique Chéron, überschattet. Ihr galt ebenso ein ehrendes Gedenken wie dem vor einem Jahr verstorbenen Bürgermeister von Dollon, Roland Pitard, und dem früheren Bürgermeister der Mitgliedsgemeinde Berfay, Auguste Letourneau, der vor drei Monaten zu Grabe getragen wurde. Zudem gedachten Gastgeber und Gäste dem verstorbenen Wagenfelder Hermann Bening.
Als Gastgeschenke überreichte Bürgermeister Kreye den Verantwortlichen der Gästedelegation kunstvoll gestaltete Holzschnitte des Grafikers Jürgen Wietzke. Die Grafik „Grenzenlos“ stelle symbolisch die Überwindung von Grenzstreitigkeiten dar, erläuterte der Wagenfelder Bürgermeister. Claude Colin revanchierte sich seitens der Gäste mit einem handgefertigten Erinnerungsteller mit den Fahnen der freundschaftlich verbundenen Gemeinden.
Der Rest des Abends gehörte bis weit nach Mitternacht einem von Beifall begleiteten deutsch-französischen Potpourri des Männergesangvereins Wagenfeld-Barver sowie flotter Tanzmusik eines DJ des Musikteams Stemwede.
Einen ganz besonderen herzlichen Dank gilt Petra Mittendorf, denn durch ihr Engagement gab es sowohl im Vorfeld des Austausches als auch bei allen offiziellen Anlässen während des Wochenendes keine Sprachbarrieren. Sie übersetzte das Programm, die Festreden und vieles mehr, sprang bei der Rathaus-und Altstadtführung kurzfristig ein, kurzum, immer stand sie bereit, wenn es etwas zu Dolmetschen gab.
Rückschau auf ein gelungenes Wochenende
Dank an Übersetzerin Petra Mittendorf
Seit 1985 sind die Gemeinde Wagenfeld und der Canton de Vibraye offiziell Partnergemeinden. Eine Delegation aus dem Canton de Vibraye besuchte in diesem Jahr vom 22.09. – 24.09.2018 die Gemeinde Wagenfeld. Am vergangenen Donnerstag trafen sich in der Auburg die Gastgeberfamilien zu einer gemeinsamen Rückschau auf das gelungene Wochenende. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es wieder wunderbare Tage mit den Freunden aus der Partnergemeinde waren. Besonders der Festabend im Landgasthaus Kastens und der gemeinsame Tagesausflug in die Hansestadt Osnabrück haben viele schöne Eindrücke hinterlassen.
An dem Abend nutzte Bürgermeister Matthias Kreye die Gelegenheit, sich bei den Gastgeberfamilien und allen Teilnehmer für ihre Beteiligung an dem Partnerschaftswochenende zu bedanken. Ein besonderer Dank ging an die Diplomübersetzerin Petra Mittendorf. Sie hat die französischen und deutschen Festreden in die jeweils andere Sprache gedolmetscht und im Vorfeld Kondolenzschreiben und Speisekarten übersetzt. Bei der Stadtführung in Osnabrück hat sie dann die zahlreihen interessanten Informationen zu Architektur und Stadtgeschichte ins Französische gedolmetscht. „Die Gemeinde Wagenfeld kann sich glücklich schätzen, auf eine so kompetente und erfahrene Übersetzerin zurückgreifen zu können. Vielen Dank für deinen außergewöhnlichen Beitrag für unsere Partnerschaft zu unseren französischen Freunden. In den vergangenen Jahren hast du maßgeblich dazu beigetragen, dass die Austausche so hervorragend funktionieren. Vielen Dank dafür. “ beendete Bürgermeister Matthias seine Dankesworte an Frau Mittendorf. Auch Claudia Heuer wurde in den Dankesworten mit einbezogen. Claudia Heuer zeichnete sich für die Organisation des Wochenendes in der Verwaltung verantwortlich. Der Abend endet in einer geselligen Runde bei einer Fotoschau, die Hans-Jürgen Levin vorbereitet hatte. Alle Beteiligten schauen mit Freude auf den anstehenden Gegenbesuch im Jahre 2020. Dort fährt die Delegation aus Wagenfeld in den Canton de Vibraye. Neue Teilnehmer sind immer herzlich willkommen.
Wiedersehen mit Partnerschaftsfreunden des Canton de Vibraye erst im Herbst 2021
Das Partnerschaftskomitee von Vibraye hat im vergangenen Jahr eine Einladung für einen Besuch im Canton de Vibraye vom 25. bis 28. September 2020 übersandt. Die Vertreter des Canton de Vibraye und der Gemeinde Wagenfeld sind sich aufgrund der aktuellen Lage, der Corona-Pandemie, einig, den Austausch um ein Jahr in den September 2021 zu verschieben.
Freundschaft für ein friedliches Europa
Besuch der französischen Delegation aus der Partnergemeinde Vibraye
Die Freude war riesig, als der große Reisebus mit 56 Franzosen aus dem Canton de Vibraye am Mittwochabend, den 08. Mai 2024 nach 15-stündiger Fahrt an der Auburg vorfuhr. Dort warteten die Gastfamilien schon auf ihre Freunde, die das lange Himmelfahrtswochenende in Wagenfeld verbringen werden. Nach einer kurzen Begrüßung von Bürgermeister Matthias Kreye folgte ein kleiner Empfang in der Auburg, bei dem sich Gastgeber und Gäste viel zu erzählen hatten. Denn viele Teilnehmer des Partnerschaftsaustausches kennen sich schon seit vielen Jahren und pflegen zum Teil gute Freundschaften. Auf französischer Seite waren dieses Mal allerdings auch viele neue Gesichter dabei und auch einige junge Leute im Alter von 12 bis 20 Jahren, die gemeinsam mit Eltern, Großeltern oder Freunden gekommen sind. „Das ist sehr erfreulich“, sagte Christelle Bezard aus der französischen Delegation. Sie seien die Samen, aus denen eine neue Generation erwachse, die den Partnerschaftsaustausch weiterführe. Mit 56 Teilnehmern sei die Gruppe so groß wie lange nicht mehr, freut sie sich. Damit während des Besuchs keine Langeweile aufkommt, haben die Organisatoren ein zweitägiges Programm zusammengestellt. Am Donnerstagnachmittag stand als Überraschung für die französischen Gäste ein gemeinsamer Familientag in den Moorwelten auf dem Plan. Nachmittags gab’s Kaffee und Kuchen, abends wurde gegrillt, und zwischendurch konnten die Teilnehmer mit der reservierten Moorbahn einen Ausflug ins Moor unternehmen. Am Freitag ging es mit einer Tagesfahrt nach Bremen inklusive Führung durchs Schnoorviertel weiter. Nach der Rückkehr folgte der offizielle Festabend im Schusterkrug, bei dem auch ein Rückblick auf die Anfänge der Partnerschaft geplant war. Die Unterschrift unter den Partnerschaftsvertrag jährt sich 2025 zum 40. Mal, der Kontakt zwischen beiden Kommunen besteht allerdings schon länger. Um Ostern 1984 besuchte zum ersten Mal eine Delegation aus der Gemeinde Wagenfeld den Canton de Vibraye. Unter den Teilnehmern waren auch die beiden Ratsherren Jürgen Bollmann und Friedrich Tegeler, die auch beim diesjährigen Fest mitfeierten. „Es lebe die deutsch-französische Freundschaft! Vive l‘amitié franco-allemande!“, rief Bürgermeister Matthias Kreye auf der abendlichen Feier im „Schusterkrug“ in Wagenfeld den französischen Gästen und den Wagenfelder Gastfamilien zu. Rund 120 Personen nahmen an dem fröhlichen zweisprachigen Fest teil, dass ein „Zeichen der tiefen Freundschaft“ zwischen beiden Nationen setzen sollte. Für seine Willkommensgrüße hatte der Bürgermeister sogar ein paar französische Vokabeln gelernt. In seiner kurzweiligen Rede erinnerte Kreye an den historischen deutsch-französischen Freundschaftsvertrag, den Élysée-Vertrag aus dem Jahr 1963, der zwischen dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer geschlossen wurde. Aber es benötige mehr als die Zusicherungen von Staatsoberhäuptern, um eine Freundschaft zwischen zwei Nationen mit Leben zu füllen, betonte Matthias Kreye. Wichtig seien freundschaftliche Verbindungen von Bürgerinnen und Bürgern, die „die Partnerschaft leben“, wie es die Gemeinden Vibraye und Wagenfeld seit mittlerweile fast 40 Jahren tun. Eine ebenso warmherzige wie humorvolle Rede wurde im Namen von Solange D’Harcourt verlesen, einer Frau der ersten Stunde, denn sie war seit 40 Jahren immer dabei. Zu ihrem großen Bedauern musste sie dieses Mal fehlen, weil ihr Neffe die Ungeschicklichkeit begangen habe, ausgerechnet an diesem Termin zu heiraten. Aber weder räumliche noch zeitliche Entfernungen könnten eine Freundschaft, die im Herzen lebt, beeinträchtigen. Der Präsident der französischen Delegation, Claude Colin, freute sich in seiner Rede über die zunehmende Beteiligung auch junger Menschen an dem binationalen Austausch und das Engagement französischer Kultur- und Sportvereine. Angesichts aktueller Kriegsgeschehen müssten Westeuropäer ihre Freundschaft umso mehr bewahren. Er dankte allen Mitwirkenden für den dreitägigen Aufenthalt. Für die traditionellen Freundschaftsgeschenke hatte sich jede Seite etwas Spezielles einfallen lassen. Bürgermeister Matthias Kreye überreichte für jedes der sechs beteiligten französischen Dörfer und für Solange D’Harcourt je eine gerahmte, bunte Fotocollage der öffentlichen Gebäude in Wagenfeld. Claude Colin brachte ein geheimnisvoll verpacktes Bild mit, das sich als eine kunstvoll handgefertigte Zeichnung von einem bedeutenden historischen Kulturdenkmal, der Cathédrale du Mans, entpuppte. In beiden Sprachen stand darunter die Weisheit geschrieben: „Eine Freundschaft, die in unseren Herzen ist, und die sich weder durch die Zeit noch durch die Distanz verändert hat“. Der Samstag stand zur freien Verfügung in den Familien, bevor es am Sonntagmorgen zurück in die Heimat ging.
Programm / Ablauf:
Freitag 12.09.
Abfahrt Hof Bredemeier gegen 5.30 Uhr
Ankunft ca. 20 Uhr in Berfay
Begrüßungstrunk
Aufnahme in den Gastfamilien
Samstag 13.09.
8.00 Uhr Treffpunkt Parkplatz Festhalle von Vibraye
Besichtigung „Schloß Chambord“
12.00 Uhr Kaltes Buffet in Chitenay
14.30 Uhr Besichtigung „Garten der Goldenen Pflanze“ in Cormeray
17.00 Uhr Besichtigung „Cave des Roches“ in Bourré (Pilzzuchtkeller unterirdisch)
21.00 Uhr Rückkehr und Ankunft in Vibraye
Sonntag 14.09.
Zur freien Verfügung Unternehmungen mit den Gastfamilien
17.30 Uhr Freundschaftstrunk gestiftet von Madame d`Harcourt im Schloß Vibraye
19.00 Uhr Festhalle Vibraye gemeinsames Abendessen mit Redebeiträgen und Tanz
Montag 15.09.
8.00 Uhr Treffpunkt Parkplatz Festhalle von Vibraye
Rückfahrt nach Wagenfeld
Anzahl Teilnehmer/innen aus Wagenfeld: 40
Schloß Chambord
Typisches Loire Schloß mit sehr großzügigen Gartenanlagen und Parks.
Als Meisterwerk der franz. Renaissance, verkörpert es die königliche Macht von Francois 1er und danach von Louis XIV. Es gab mehr als 90 Räume zu bestaunen welche durch wundervoll geschwungene Treppen erreichbar waren. Im Schloß befinden sich mehr als 2.000 Kunstgegenstände: Gemälde, Tapeten, Möbelstücke u.v.a.m.
Der umliegende Park ist über 1.000 ha groß. Dort kann man sich schon einmal verlaufen!
Am gleichen Tag fand am Nachmittag noch eine große Pferdedressur Veranstaltung statt, das „Spectacle Equestre“. Dieses Fest ist ein farbenfrohes und dynamisches Schauspiel für alle. Pferdedressur mit Musikuntermahlung, um Pferde in ihrer ganzen Pracht zu entdecken.
Garten der goldenen Pflanze
Dieser Garten eines „Baumgärtners“ in Cormeray ist ein individuell zusammengestelltes Repertoire von kleinen Parks, Beeten, Teichen und tropischen Gewächshäusern (1.000 qm) auf einer Fläche von ca. 4 ha.
Insbesondere die Pflanzen und Blumenvielfalt des Mittelmeerraums und des Loiretals, sind in einer Vielzahl zu bewundern. Wie z.B. Lotosblumen, Seerosen, Magnolien, Eukalyptus, Klematis u.v.a.m.
Durch die fachmännische Führung, konnten wir direkte individuelle und allgemeine Informationen erfragen und erleben. Ein unvergessliches Event mit viel Ruhe und Beschaulichkeit, blieb uns in dauerhafter Erinnerung.
Cave des Roches
Etwas ganz anderes erwartete uns in Bourré ca. 50m unter der Erde: Der Pilzzuchtkeller und die unterirdische Stadt im „Cave des Roches“.
Auf warme Kleidung wurde in der Ankündigung hingewiesen, dies war auch entsprechend der kühlen Temperatur „souterraine“ angebracht!
Auf ca. 1.500 qm Fläche waren in den Fels gehauene Fassaden und Skulpturen zu bestaunen.
Unzählige Sorten an frischen Champignons werden hier „angebaut“, gezüchtet, geerntet und zum Verkauf angeboten.
Alles in Allem wieder mal ein toller und interessanter Ausflug, den sich unsere französischen Gäste ausgedacht hatten!
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 21.09.
18.30 Uhr Ankunft der Delegation und Begrüßung im Feuerwehr Gerätehaus
Fahrt zu den Gastfamilien
Samstag 22.09.
9.00 Uhr Treffen auf dem Parkplatz in Ströhen Varreler Straße
9.15 Uhr Treffen auf dem Marktplatz Wagenfeld
9.30 Uhr Abfahrt der Busse nach Bremen
10.30 Uhr Besichtigung der Innenstadt von Bremen
13.30 Uhr Rückfahrt nach Wagenfeld
15.oo Uhr Kaffeetafel auf dem Hof Tacke in Ströhen, Erlenweg
19.30 Uhr Erntedankfest auf dem Hof Scheland (Pustel-Heinz)
Sonntag 23.09.
Der Tag steht zur freien Verfügung. Den Gastgebern werden folgende Vorschläge unterbreitet:
Besuch des Tierparks Ströhen
Museumsdorf Rahden
Museumsdorf Cloppenburg
Dümmersee
Interessierten Gastgebern bzw. Gästen wird eine Filmvorführung zu den Problemen in der Stadt Korhogo / Elfenbeinküste angeboten.
Dieser Film wurde vom Verein Vibraye-Korhogo-Wagenfeld erstellt.
Montag 24.09.
9.30 Uhr Betriebsbesichtigung des Hundeinternats
10.00 Uhr Gemütliches Beisammensein an der Jagdhütte Bockeler Berg
13.00 Uhr Mittagessen bei den Gastfamilien
16.00 Uhr Verabschiedung der Gäste auf dem Vorplatz des Feuerwehr Gerätehauses
Anzahl Teilnehmer/innen aus Vibraye: ca. 100 Teilnehmer
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 02.09.
11.30 Uhr Ankunft der Delegation auf dem Vorplatz des Feuerwehr-Gerätehauses und Begrüßung in der Fahrzeughalle
Unterbringung in den Gastfamilien
Der Rest des Tages steht den Gästen zur freien Verfügung (Besichtigung nach eigener Wahl, Einkaufsmöglichkeiten für die Gäste, u.a.)
Samstag 03.09.
11.00 Uhr Treffen auf dem Marktplatz in Wagenfeld
11.15 Uhr Fahrt mit den Bussen zur Schachtschleuse in Minden
13.00 Uhr Schiffsreise auf der Weser bis Porta Westfalica
15.00 Uhr Weiterfahrt mit den Bussen über die Mühlenstraße, Besichtigung einer Mühle bzw. von 2 Mühlen
16.30 Uhr Kaffeetrinken in Tonnenheide (Gaststätte Rüter)
Besichtigung des „Großen Steines“
Weiterfahrt über Wehe (evtl. Besichtigung der Bockwindmühle) nach Wagenfeld
Abends freie Verfügung für Gäste und Gastgeber
Sonntag 04.09.
10.00 Uhr Aufstellen der Hinweisschilder im Bereich „Grünanlage“ an der Grundschule Oppenweher Straße / Friedhof
11.00 Uhr Frühschoppen an der Röthekuhle (Getränke und Gegrilltes können erworben werden)
Nachmittags besteht die Möglichkeit zum k o s t e n l o s e n Besuch des Naturtierparks Ströhen
19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen und Abschlusstreffen im Tierparkrestaurant Ströhen
Montag 05.09.
8.00 Uhr Verabschiedung der Gäste zur Rückfahrt nach Vibraye
Anzahl Teilnehmer/innen aus Vibraye:
Dollon 28
Semur-en-Vallon 6
Vibraye 31
Valennes 10
Berfay 3
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 10.09.
5.00 Uhr Abfahrt in Wagenfeld, Hof Bredemeier
18.00 Uhr Ankunft und Empfang Festhalle Valennes
Begrüßungstrunk
Unterbringung in den Gastfamilien
Samstag 11.09.
7.15 Uhr Treffpunkt Parkplatz Festhalle Vibraye
7.30 Uhr Abfahrt nach Saint-Malo
Besichtigung der Stadt in freien Gruppen
Nachmittags Besichtigung des „Mount-Saint-Michel“
Rückfahrt nach Vibraye mit Ankunft ca. 21.oo Uhr
Sonntag 12.09.
Vormittags zur freien Verfügung, Unternehmungen mit den Gastfamilien
19.30 Uhr Festhalle Vibraye gemeinsames Abendessen mit Tanz und Musik
Montag 13.09.
8.oo Uhr Treffpunkt Parkplatz Festhalle Vibraye
Rückfahrt nach Wagenfeld
Anzahl Teilnehmer/innen aus Wagenfeld: 60
Saint-Malo Stadt
Saint-Malo die „Stadt der Korsaren“ verdankt seinem Namen dem walisischen Mönch Mac Low, der etwa zu Beginn de VI. Jahrhunderts Bischof von Alet wurde.
Mont-Saint-Michel
Viele Besucher nutzten den Sonntag Nachmittag zu einem Besuch im „Musée de Musique“ in Dollon, welches im letzten Jahr von Monsieur „Phifi“eröffnet worden war.
Beim Abschlußabend am Sonntag faßte die langjährige französische Dolmetscherin Madame Thuet die Verabschiedung in einem kurzen Satz zusammen: „Wenn die Wagenfelder reisen, dann scheint die Sonne!“ Frei nach dem deutschen Sprichwort: „Wenn Engel auf reisen gehen.“ Das Abschiedsgeschenk war übrigens dieses Mal ein Wandteppich, mit der Abbildung des „Mount-Saint-Michel“ aufgedruckt.
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 22.09.
16.00 Uhr Ankunft und Empfang der Gäste Schulzentrum Wagenfeld
Unterbringung in den Gastfamilien
Zeit zur freien Verfügung
Samstag 23.09.
8.oo Uhr Treffpunkt Marktplatz Wagenfeld, Abfahrt nach Papenburg
10.30 Uhr Brunch-Buffet in Papenburg
12.15 Uhr Besichtigung und Führung der Meyer-Werft in Papenburg
18.00 Uhr Rückkehr nach Wagenfeld mit Ankunft am Marktplatz
20.00 Uhr Offizieller Festabend in Ströhen, Tierparkrestaurant
Sonntag 24.09.
11.oo Uhr Frühschoppen bei Familie Bredemeier im Garten
Nachmittags zur freien Verfügung, Unternehmungen mit den Gastfamilien
Montag 25.09.
8.oo Uhr Treffpunkt Marktplatz Wagenfeld
Rückfahrt der Gäste nach Vibraye
Anzahl Teilnehmer/innen aus Vibraye: 54
Meyer-Werft Papenburg
Die Meyer-Werft in Papenburg einer schönen, historischen Stadt mit ca. 35.000 Einwohnern und einer langen Tradition im Schiffbau, war in diesem Jahr das Besuchshighlight für uns und unsere französischen Freunde. Mit 3 Bussen ging es Richtung Norden und Karsten Kleemeyer betätigte sich sogar auch als Fahrer!
Erster Halt in Aschendorf Gasthof Tepe zu einem leckeren Brunch.
Weiter ging´s zur Werft in der der das Passagierschiff „Norwegian Star“ in seiner ganzen Länge von ca. 290 m bestaunt werden konnte. Schon eine imposante Kulisse, in dieser riesig großen Montagehalle.
Da eine Dolmetscherin vor Ort ausgefallen war, musste Petra Mittendorf kurzfristig einspringen. Bei den vielen technischen Fachbegriffen, mit einer Menge von Zahlen und komplizierten Ablauf Erläuterungen, gar nicht so einfach ohne Vorbereitung aber es klappte dann doch sehr gut.
Vor der Rückkehr nach Wagenfeld, machten wir noch eine „kleine“ 18 km lange Stadtrundfahrt, ehe es nach Hause ging.
Anmerkung: Aufgrund eines Unglücks auf der Transrapid-Strecke im Emsland, musste dieser geplante Ausflug leider aus dem Programm genommen werden.
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
TUS-Leistungs-Schwimmer zum Trainingslager in Vibraye
Ohne die Frankreichbegeisterung von Kirsten Henseleit hätte vielleicht niemand die Initiative ergriffen ein Trainingslager in Wagenfelds knapp 1.000 km entfernten Partnergemeinde Vibraye zu organisieren. Kirsten Henseleit, die neben dem offiziellen Gemeindeaustausch auch privat Kontakt nach Vibraye pflegt, konnte schnell Trainer Markus Kraft überzeugen und holte sich mit Bianca Rohlfing und Felix Jahnke zwei weitere Betreuer für die Fahrt mit ins Boot. Mit zehn Schwimmer zwischen 12 und 18 Jahren und vier Betreuern ging es vom 09.07-16.07.2023 nach Vibraye. Durch die tatkräftige Unterstützung durch das Partnerschaftskomitee von Vibraye konnten Gastfamilien für viele Teilnehmer gefunden und ein abwechslungsreiches Programm für das Trainingslager organisiert werden.
Sportlich bot das Freibad von Vibraye optimale Bedingungen für mehrere intensive Trainingseinheiten. Natürlich kamen neben dem Sport auch Freizeitaktivitäten nicht zu kurz: Sightseeing im nahegelegenen Le Mans, inklusive der berühmten Rennstrecke der 24-Stunden von Le Mans, das Musikautomatenmuseums in Dollon, ein geführter Waldspaziergang und ein Badeausflug zum See in Lavaré.Während des gesamten Aufenthaltes gab es einen intensiven Austausch mit den Franzosen. Obwohl Vibraye keine Vereinsschwimmer hat, wurde es dabei auch sportlich: Der Boule Club von Vibraye organisierte ein gemeinsames Pétanque (Boule)-Spielen und konnte damit der Gruppe aus Wagenfeld damit auch ein Stück französische Lebensart näherbringen. Die örtliche Laufgruppe lockte die Schwimmer mit einem fast 10 km Waldlauf aus der Komfortzone.
Weitere Höhepunkte in der Gemeinschaft mit den französischen Gastgebern war ein Grillabend und ein beeindruckendes Feuerwerk mit Laternenumzug am Vorabend des französischen Nationalfeiertags.
Nach einem herzlichen Abschied steuerte die Gruppe auf der Rückfahrt den Parc Astérix bei Paris an. In den zu den bekannten Comics gestalteten Fahrgeschäfte des Freizeitparks konnten die Jugendlichen und natürlich auch die Betreuer starke Nerven unter Beweis stellen. Nicht nur sportlich war das Trainingslager ein voller Erfolg. Die Jugendlichen waren begeistert von der Gastfreundschaft der Franzosen. Durch die gemeinsamen Aktivitäten mit den Gastgebern konnte die Partnerschaft zwischen der Gemeinde Vibraye und Wagenfeld vertieft werden.
Ein Großer Dank geht an das Partnerschafts-Komitee von Vibraye, das bei der Organisation half und auch einen Teil der Kosten übernommen hat sowie den engagierten Gastfamilien. Nicht zuletzt bedanken sich die Teilnehmer auch für die finanzielle Unterstützung durch den TuS und die Gemeinde Wagenfeld sowie Firma Kraft + Lorch.
Text+Foto: TUS-Schwimmsparte
Programm / Ablauf:
Freitag 06.09.
5.30 Uhr Abfahrt des Busses vom Hof der Fa. Bredemeier
19.oo Uhr Ankunft Empfang Festhalle Vibraye
Begrüßungstrunk
Abend zur freien Verfügung in den Gastfamilien
Samstag 07.09.
8.30 Uhr Treffen auf dem Parkplatz der Festhalle von Vibraye
9.oo Uhr Abfahrt nach Elancourt
11.oo Uhr Besichtigung von „Frankreich in Miniatur“
13.oo Uhr Picknick
15.30 Uhr Besichtigung der Altstadt von Chartres mit einer kleinen Bahn
Besichtigung der Kathedrale, danach freie Zeit zum Bummeln in der Stadt
18.oo Uhr Rückfahrt nach Vibraye
Abend zur freien Verfügung in den Gastfamilien
Sonntag 08.09.
Zur freien Verfügung in den Gastfamilien
20.oo Uhr Gemeinsames Abendessen mit Unterhaltung in der Festhalle von Vibraye
Montag 09.09.
8.3o Uhr Rückfahrt nach Wagenfeld
Anzahl Teilnehmer/innen aus Wagenfeld: 49
France en miniature
Der Park befindet in Élancourt, ca. 35 km entfernt von Paris, der Miniaturpark „France en Miniature“, ist eine wundervoller 5 Hektar großer Freizeitpark, in Form der Landkarte von Frankreich. Er unterbreitet seinen Besuchern eine große Anzahl von Modellen und repräsentiert berühmte Bauwerke und Städte von Frankreich. Der Freizeitpark hat alles um Groß und Klein zu verzaubern! Einfach ein unvergessliches Erlebnis.
Kathedrale von Chartres
Die außergewöhnlich schöne und imposante Kathedrale gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Als Ausdruck bischöflicher Macht und als unbestrittener Mittelpunkt der Stadt überragt die Kathedrale Notre-Dame in majestätischer Größe die gesamte Umgebung. Die zwischen 1134 und 1260 über einer romanischen Krypta erbaute Kirche ist ein Bauwerk von enormer Bedeutung für Pilger und Gläubige, ein atemberaubendes Zeugnis der Baukunstfertigkeit des 12. und 13. Jahrhunderts.
Die von dem Frankenkönig Karl dem Kahlen 876 gestiftete Reliquie des Marienschleiers kann der Besucher heute in der Kathedrale in einem Reliquienschrein des 19. Jahrhunderts bestaunen. Die Kathedrale gehört zu den größten gotischen Bauwerken Europas und ist nicht nur wegen ihrer Ausmaße berühmt, sondern auch wegen ihrer gut erhaltenen Bauplastik und ihrem wunderbaren Glasfensterschatz: Die Kathedrale von Chartres beherbergt die reichhaltigste und älteste Sammlung von Farbglasfenstern in ganz Frankreich.
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 13.09.
11.00 Uhr Ankunft der Gäste beim Feuerwehr Gerätehaus in Wagenfeld
Begrüßungstrunk
Unterbringung in den Gastfamilien
Nachmittag und Abend zur freien Verfügung in den Gastfamilien
Samstag 14.09.
8.15 Uhr Treffpunkt Dorfplatz Ströhen
8.30 Uhr Abfahrt von Wagenfeld am Marktplatz
10.00 Uhr Besichtigung und Führung in Kalkriese im Osnabrücker Land
Museum und Park „Varusschlacht“
13.00 Uhr Mittagspause und Buffet in Enger
15.00 Uhr Segelbootfahrt auf dem Dümmer in Lembruch
17.00 Uhr Ankunft auf dem Marktplatz in Wagenfeld
19.00 Uhr Europäischer Festabend „Euro Vision“ im Schusterkrug (Elke Friedhoff)
Sonntag 15.09.
11.00 Uhr Treffen beim alten Feuerwehrgerätehaus in Ströhen
Übergabe des Briefkastens aus Vibraye am neuen Feuerwehrgerätehaus
Frühschoppen und freie Verfügung mit unseren Gästen
Montag 16.09.
8.00 Uhr Treffpunkt Marktplatz Wagenfeld
Rückfahrt unserer Gäste nach Vibraye
Anzahl Teilnehmer/innen aus Vibraye: 65
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Freitag 11.09.
9.oo Uhr Ankunft der Gäste auf dem Marktplatz in Wagenfeld am Feuerwehr Gerätehaus
Anschließend Aufnahme in den Gastfamilien und zur freien Verfügung
Samstag 12.09.
Vormittag zur freien Verfügung
13.30 Uhr Treffpunkt bei Möbel Henke mit der Besichtigung der Möbelausstellung
14.30 Uhr Abfahrt mit dem Bus zur nördlichen Moorbahnstation und Fahrt mit der Moorbahn
16.30 Uhr Kaffepause
17.15 Uhr Torfwerk Ströhen /Die Geschichte des Torfabbaus) anschl. Spaziergang durch das Diepholsche Holz zum Hof Henke, Varreler Kirchweg
19.oo Uhr Offizieller Abend mit rustikalem Abendessen auf dem Hof Heinrich Henke und gemütlichem Beisammensein
20.30 Uhr Shanty Chor Lohne
Sonntag 13.09
Vormittag zur freien Verfügung
13.30 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Asendorf mit verschiedenen Haltepunkten zum einsammeln der Teilnehmer
15.oo Uhr Fahrt mit der Museumseisenbahn in Bruchhausen-Vilsen und Besichtigung des Eisenbahn-Museums mit Führung und Dolmetscher
18.oo Uhr Abfahrt Richtung Wagenfeld
Montag 14.09.
7.30 Uhr Rückfahrt der französischen Gäste nach Vibraye
Anzahl Teilnehmer aus dem Canton Vibraye:
Vibraye 15
Semur en Vallon 5
Valennes 6
Dollon 24
Lavarè 2
Vibraye 1998 Gegenbesuch Comice
Programm / Ablauf:
Samstag 24.Oktober
Abends im Salle Polyvalente de Dollon
Soiree „Choucroute Korhogo“. Avec L´Orchestre „GÉNÉRATION“
Bedeutung: Vergleichbar in Deutschland dem Kohl + Pinkelessen oder Eisbeinessen
„Choucroute“ = Sauerkraut!
Korhogo“ ist eine afrikanische Partnerstadt an der Elfenbeinküste in Verbindung mit einer „Freundschaftsvertiefung“ mit dem Kanton Vibraye.
Evtl. noch Besuch des Lastwagenmuseums in Cormenon Mondoubleau, südöstlich von
Le Mans.
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Programm / Ablauf:
Bemerkenswerte Besonderheit in 2000:
Die Fahrt wird mit 2 Bussen geplant, ein 30er Bus für Raucher!!
Ein 50er Bus für Nichtraucher!
Es wurde sogar angeregt, für einige TN eine „Krankenrücktransportversicherung“ in Höhe von 5.- DM abzuschließen. Ab dem 70. Lebensjahr sind 9.- DM zu entrichten.
Bei der Verteilung der Gäste auf die Gemeinden wurde folgende Angabe gemacht:
Vibraye ca. 30
Dollon ca. 20
Lavaré ca. 10
Semuren Vallon ca. 8
Berfay ca. 5
Valennes ca. 5
Freitag 08.09.
5.30 Uhr Abfahrt Hof Bredemeier
19.oo Uhr ca. Ankunft Empfang Festhalle Dollon
Begrüßungstrunk
Unterbringung in den Gastfamilien
Samstag 09.09.
8.30 Uhr Abfahrt ab Vibraye
9.oo Uhr Abfahrt ab Dollon
10.oo Uhr Besichtigung diverser Loire Schlösser
18.oo Uhr Rückfahrt nach Vibraye
Sonntag 10.09.
Zur freien Verfügung in den Gastfamilien
19.30 Uhr Gemeinsames Abendessen mit Unterhaltung im Festsaal von Vibraye
Montag 11.09.
8.3o Uhr Rückfahrt nach Wagenfeld
21.oo Uhr ca. Ankunft Hof Bredemeier
Anzahl Teilnehmer/innen aus Wagenfeld: 71
Welche Loire Schlösser besucht wurden, ist dem Verfasser leider nicht bekannt.
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Fahrt der U14 Mannschaft des TuS nach Frankreich
Zusammen mit den Musikern der Phantom Brigade aus Wagenfeld, verbrachten unsere Jungs der U14 Jugendmannschaft zusammen mit Eltern, Betreuern und Trainern ein perfektes Himmelfahrt Wochenende in Dollon.
Aufgrund des 40-jährigen Bestehens der deutsch / französischen Freundschaft der Partnergemeinden Vibraye und Wagenfeld hatte dieser Besuch sogar einen höchst offiziellen Charakter.
Svenja Fuchs von der Phantom Brigade und Hans-Peter Karsten vom TuS Wagenfeld hatten im Vorfeld viel Arbeit, Organisation und Video-Meetings abzuarbeiten. Die Mühe sollte sich lohnen: alles hat sehr gut geklappt, Dank auch der Unterstützung der vielen Helfer und Helferinnen, sowie der zahlreichen Sponsoren.
Los ging´s am Mittwoch Abend den 28. Mai 2025 Abfahrt vom Wagenfelder Marktplatz pünktlich um 20.00 Uhr mit insgesamt 44 Personen.
Nach drei Pausen und ca. 14h Fahrt im komfortablen nagelneuen Bus des Reisedienstes Sausner aus Stuhr, wurde unsere Delegation herzlich empfangen. Gegen 9.15 Uhr erreichten wir unser Ziel.
Am Sportplatz des FC Dollon-Thorigné wartete schon ein herzliches Begrüßungskomitee auf uns.
Anschließend wurden wir auf die Unterkünfte vor Ort verteilt.
6 Erwachsene und die Busfahrer wurden hervorragend privat untergebracht.
Die Spieler und jeweils 1 + 2 Erwachsene wohnten in stationären Mobilhomes auf dem Campingplatz von Dollon, mit Dusche und WC. Ein großer Dank geht an Maik Cording, Enno Kohl sowie Benjamin Kappe mit Carsten Herms. Sie kümmerten sich um die Jungs und sorgten für Ruhe und Ordnung.
Die 20 Teilnehmer der Phantom Brigade waren komplett im Vereinsheim der Harmonie de Dollon untergebracht, welches sich gleich neben dem Sportgelände befindet.
Nach dem wohlverdienten Ausruhen, folgten gleich die nächsten Aktivitäten. Unsere Gastgeber hatten sich eine tolle Rate-Rallye im Ort mit 6 Stationen ausgedacht und natürlich der Besuch im Musée de Musique Mécanique de Dollon.
In ihrer Freizeit zockten unsere Jungs natürlich am liebsten im nagelneuen Soccerkäfig, direkt neben dem Spielfeldrand. Einhellige Meinung aller:
„ Ha-Pe, so ein Ding wollen wir in Wagenfeld auch haben!“
Der offizielle Begrüßungsabend wurde festlich untermalt von Auftritten der Phantom Brigade und der Harmonie de Dollon. Dort war unsere jüngste Teilnehmerin Leni Herms mit von der Partie und spielte kräftig die Trompete. Schnell war uns allen klar: sie wird unser neues Maskottchen, denn am nächsten Tag mußte sie beim Fußball Turnier ja auch noch ran! Respekt Leni!
Beim internationalen Jugend-Fußballturnier am Freitag starteten ab 10.00 Uhr 5 Teams:
3 französische, 1 deutsches und 1 Mixedteam (dt./franz.).
Im deutschen Team liefen folgende Spieler/innen auf:
Yanneck Hartung, Tammo Kappe, Matti Cording, Lian Kohl, Joris Hagen,Liam Kleinhans, Phillip Hanewinkel, Jorit Grote, Mika Herms, Collin Nikoleizig und natürlich Leni Herms.
Trainer des Teams: Benjamin Kappe
Im Mixed Team kamen die Älteren zum Einsatz: Moritz Reck, Matteo Pichowiak, Mika Cording, Felix Hermjohannes.
Als Schiris fungierten Moritz Reck und Collin Nikoleizig.
Die Franzosen staunten nicht schlecht, als Collin sogar mit einer Linien-Spraydose auflief!
Das Mixed Team wurde souverän Sieger des Turniers mit 12 Punkten, gefolgt vom Team FC Dollon/Thorigne 1 mit 9 Punkten, Vibraye 1 mit 6 Punkten, TuS Wagenfeld mit 3 Punkten und auf dem letzten Platz Team FC Dollon/Thorigne 2 mit 0 Punkten.
Torschützen auf deutscher Seite: Moritz Reck, Joris Hagen und Mika Herms.
Die Phantom Brigade ließ es sich nehmen auf der schattigen Tribüne, unsere Mannschaften frenetisch anzufeuern. Vielen Dank für eure Unterstützung! Besonders wenn „ihre“ Leni auflief, kannte der Support keine Grenzen: La Ola Welle inklusive!
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden auf beiden Seiten viele Geschenke verteilt. Reißenden Absatz fanden unsere eigens gedruckten weißen Freundschafts-T-Shirts (Dank an Fa. FT Promotion Preuß. Ströhen). Sogar der Bürgermeister von Dollon Xavier Jamois, wollte eines als Souvenir haben!
Nachmittags stand dann der Besuch des Musée 24h Le Mans auf dem Programm. Die Eintrittsgelder für beide Museumsbesuche hatten übrigens die Jugendspieler selbst zusammen gesammelt, bei Heimspielen unserer 1. Mannschaft. Vielen Dank an alle die gespendet haben!
Es folgte im Salle des Fetés in Dollon, eine tolle Vorführung der Twirling Mädchen, deren Vorsitzende Christelle Bezard ist (Organisatorin auf französischer Seite).
Ein Grill- und Discoabend auf dem Sportgelände rundete den gelungenen Tag spätabends ab.
Auf dem Soccerplatz tummelten sich bis in die späte Nacht, natürlich unsere Jungs mit den französischen Jugendlichen, die mittlerweile viele Freundschaften geschlossen hatten!
Samstag früh bat Trainer Benjamin Kappe unsere Fußballjungs wegen der Hitze schon ab 9.oo Uhr zum Training. Unterbrochen wurde dieses vom reichhaltigen Frühstück unter freiem Himmel (im Schatten unterm Zelt). Danach ging´s noch fleißig am Ball weiter. Später munkelte man, nach dem Sieg im letzten Spiel in Rehden und dem Gewinn der Meisterschaft, dass dieses Training in der Hitze den Unterschied machte! Wer weiß!
Danach waren alle gespannt auf die Hauptattraktion des Tages, das „Festi Doll“. Fünf verschiedene Musikbands marschierten sternförmig auf den rappelvollen Marktplatz zu. Die festlich, traditionell in blau/schwarz gekleidete Phantom Brigade, mit den in weißen Werbeshirts gekleideten Fußballern im Schlepptau, hatte den längsten Weg (mit ca. 1,5 km) und das bei 32°C!
Der letzte Abend mit Essen vom Grill und Paella wurde nochmal zu einem besonderen Ereignis. Es wurde viel gefeiert und getanzt. Die letzten Freundschaften wurden geschlossen oder vertieft.
Bis ca. 22.00 Uhr mußte jedoch der Bus-Anhänger mit den Instrumenten beladen werden, damit die Fahrer die nötige Ruhezeit einhalten konnten.
Leider ging es am Sonntag Früh pünktlich gegen 7.00 Uhr wieder zurück nach Wagenfeld. Beim Abschied am abfahrendem Bus, flossen so manche Tränen! Gegen 21.30 Uhr kamen wir müde aber überglücklich wohlbehalten zu Hause wieder an.
Außer den o.a. Spielern nahmen noch folgende erwachsene Personen an der Fahrt teil: Nadine Hagen, Annike Grote, Bianca Reuter, Benjamin Kappe, Stefan Reck, Holger Dubenhorst, Maik Cording, Enno Kohl, Carsten Herms sowie Hans-Peter Karsten als Organisator. Allen gilt höchster Dank für die perfekte Unterstützung, die Kontaktaufnahme zu den Sponsoren und dem Gefühl eines guten Zusammenhalts.
Besonderer Dank geht an Svenja Fuchs, von der Phantom Brigade die für jeden immer ein offenes Ohr hatte und dazu beitrug, dass beide Gruppen miteinander harmonierten. Amaury Rouault, der schon bei den letzten beiden Treffen der Fußballer mit von der Partie war, kümmerte sich sehr herzlich um unsere Jungs und das nicht erst nachdem diese erfuhren, das er den Bruder von Kylian Mbappé persönlichich kennt. Unvergessen das gemeinsame Mini-Public Viewing vorm 1. Mobilhome, mit vielen Angehörigen seiner Familie beim CL-Finale zwischen PSG und Inter Mailand.
Bedanken wollen wir uns bei folgenden Unterstützern und Sponsoren:
Busunternehmen Sausner (Stuhr), Fleischerei Gieseke (Rehden), Christof Töbelmann, Insectos (beide Wagenfeld) und der Gemeinde Wagenfeld.
Bericht und Fotos Hans-Peter Karsten.
Programm / Ablauf:
Samstag 12.08.
6.00 Uhr Abfahrt im Ford Transit mit Anhänger
2 Begleiter: Pauly Backhaus, Hartmut Winkelmann
7 Radfahrer: Manfred Cording, Hartmut Kattelmann, Dirk Brüggemann, Enno Kohl, Dieter Tinnemeyer, Karl-Heinrich Hartau, Werner Hanking.
Abends Ankunft in Dollon
Sonntag 13.08.
Morgens Radtour 50 km quer durch den Kanton Vibraye
Mittags Verpflegung Mittagessen
Nachmittags diverse Besichtigungen
Montag 14.08. 1. Etappe
8.00 Uhr Rückkehr nach Wagenfeld
17.00 Uhr Ankunft Hotel in Mantes-La-Jolie nach 166 km in Begleitung von
4 französischen Freunden
Dienstag 15.08. 2. Etappe
Morgens Start der nächsten Etappe über Beauvais bis Amiens 168 km
19.00 Uhr Ankunft Hotel in Amiens
Mittwoch 16.08. 3. Etappe
Morgens Abfahrt Richtung Belgien 178 km
Abends Ankunft Hotel in Geraardsbergen ( Belgien)
Donnerstag 17.8. 4. Etappe
Morgens Start Richtung Antwerpen
15.00 Uhr Ankunft Antwerpen 99 km
Nachmittags mit dem Auto Richtung Tilburg (Niederlande)
Freitag 18.8. 5. Etappe
Morgens Abfahrt Richtung Ahaus
Mittags Fotostopp Rheinbrücke bei Emmerich
19.30 Uhr Ankunft Hotel in der Nähe von Ahaus 207 km
Samstag 19.8. 6. Etappe
Morgens Abfahrt Richtung Wagenfeld
17.00 Uhr Ankunft in Wagenfeld 166 km
Summe der Strapazen: 1030 km und die Überwindung von insgesamt 4472 Höhenmetern!
Anzahl Teilnehmer aus Wagenfeld: 9
Alle Informationen und Abbildungen mit freundlicher Genehmigung von Hannelore Backhaus, aus dem Fundus von Pauly Backhaus.
Text und Reisefotos Hans-Peter Karsten
Infobereich
Anschrift
Gemeinde Wagenfeld
Pastorenkamp 25
49419 Wagenfeld
Telefon 05444 9881-0
Telefax 05444 9881-15
Email: rathaus@wagenfeld.de
Ansprechpartner
- Frau Fiona Ihlenfeld
Rathaus, Zimmer 28 - Vorzimmer // 1. OG
Pastorenkamp 25
49419 Wagenfeld
Telefon: 05444 9881-37
Telefax: 05444 9881-15
E-Mail: fiona.ihlenfeld@wagenfeld.deAufgaben:
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