Bereits in der Woche vor den Osterferien sah man zahlreiche junge fleißige Helferinnen und Helfer in Warnwesten in Ströhen und Wagenfeld, um sich aktiv an der diesjährigen gemeinsamen Abfallsammelaktion der Abfallwirtschaftgesellschaft (AWG) Bassum und der Gemeinde Wagenfeld zu beteiligen. Etwa 220 Kinder waren aktiv, neben beiden Grundschulen waren auch von den Kindergärten Gruppen dabei, der DRK Kindergarten Ströhen erstmalig. „Die Kinder waren ganz akribisch dabei und haben den Ortskern von Unrat am Straßenrand und am Dorfplatz befreit“ resümiert Susan Bohn.
Frisch und frühlingshaft war das Wetter beim „Frühjahrsputz“ am 21. März 2026. Die ca. 85 Helferinnen und Helfer im Alter von anderthalb bis 78 Jahren haben sich morgens um 9 Uhr beim Bauhof in Wagenfeld, beim Heimathaus in Ströhen oder direkt an den jeweiligen Sammelgebieten getroffen. In diesen Fällen wurde das notwendige Equipment mit AWG-Müllsäcken, Greifer und Handschuhen zuvor im Rathaus abgeholt. Neben aktiven Familien waren auch der Verein Ströher Dorfleben, Teilnehmende des Fördervereins Auburg Schule, des Bücherei-Teams, des LARP-Dorfes „Bogenwald“, der Gruppe „Lebendiges Wagenfeld“, der Ströher Jäger, erwachsene Feuerwehrkameraden, sowie die Kinderfeuerwehr Wagenfeld und die Jugendfeuerwehr Ströhen dabei. Ebenso wurde der Moorbahn-Bahnhof und die Lok „Emma“ von den ehrenamtlichen Fahrerteam und deren Koordinatorin Birgit Geis zum anstehenden Saisonstart herausgeputzt. Gegen 11:30 Uhr haben alle zu Kartoffelsalat und Bratwurst die Aktion ausklingen lassen. Beim Bauhof hat Holger Scholz das Grillen übernommen, beim Heimathaus in Ströhen der Verein Ströher Dorfleben, der auch organisatorisch involviert war. Beim Imbiss wurde sich über die Funde ausgetauscht. Neben zahlreichen Zigarettenkippen, Autoteilen, Flaschen, Drahtresten und Unterwäsche wurde auch ein Portemonnaie und ein Gebissprothese gefunden. Die Eigentümerin des Portemonnaies wurde gleich ausfindig gemacht.
„Ein ganz herzlicher Dank an alle Beteiligten“, betonte Bürgermeister Matthias Kreye bei den verschiedenen Treffpunkten erfreut. „Wenn man sich die Menge des gesammelten Unrats anschaut, wird der beachtliche Beitrag dieser alljährlichen Aktion im Frühjahr zum Umweltschutz vor Ort wieder deutlich.“
Waren die Funde zu groß oder die gesammelten Säcke zu schwer, haben die Sammelnden eine Info an die Gemeinde gegeben, so dass seitens des Bauhofes Udo Klampermeier die gefüllten Säcke aus den Sammelbereichen abgeholt hat. Insgesamt ist die zehn Kubikmeter große Mulde wieder gut gefüllt gewesen, fasst auch Bauhofleiter Frank Haberecht den Erfolg des Dreck-Weg-Tages zusammen. Auch im nächsten Jahr werden die Treffpunkte wieder der Bauhof und das Heimathaus in Ströhen sein, danach ist ein Wechsel angedacht.







