Gemeinde Wagenfeld

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Vorlage - VO/2019/143  

 
 
Betreff: Weiterentwicklung der Schulwegsicherung im Bereich des Fußgängerüberweges an der Oppenweher Straße
hier: Antrag auf Genehmigung einer Ampelanlage
Status:öffentlichVorlage-Art:Beschlussvorlage öffentlich
Verfasser:Herr Schröder
Federführend:Bürgerservice Bearbeiter/-in: Schröder, Sven
Beratungsfolge:
Bau-, Wege-, Verkehrs- und Umweltausschuss Vorberatung
18.09.2019 
Sitzung des Bau-, Wege-, Verkehrs- und Umweltausschusses ungeändert beschlossen   
Verwaltungsausschuss Entscheidung
Anlagen:
Antrag auf Genehmigung einer Ampelanlage  

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Beschlussempfehlung:

Eine Beschlussempfehlung erfolgt an dieser Stelle nicht.

 

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Sachverhalt:

Am 21.08.2019 hat die Vorsitzende des Elternrats der Auburg-Schule Wagenfeld einen Antrag auf Genehmigung zur Errichtung einer Ampelanlage auf Höhe des jetzigen Fußgängerüberweges an der Oppenweher Straße eingereicht mit dem Ziel, den Schulweg sicherer zu machen und die Gefahrensituationen stark zu reduzieren (siehe Anlage).

Laut den zuständigen Behörden zeigt das objektive Lagebild, dass es hier in den letzten Jahren keinen Unfall mit Fußgängerbeteiligung gab, so dass dieser Fußgängerüberweg keinen Unfallschwerpunkt darstelle. Ebenso haben bei Verkehrszählungen ermittelte Zahlen gezeigt, dass die Querungszahlen sowohl seitens der Kraftfahrzeuge, als auch von den Fußgängern (teils deutlich) nicht ausreichen, um von Seiten der zuständigen Behörden eine Fußgängersignalanlage anzuordnen. Dies gilt sowohl während des Schulwegverkehrs als auch während des Berufsverkehrs.

Andererseits bestätigt die Polizei, dass der bestehende Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) offenbar wenig Akzeptanz bei den Kraftfahrzeugfahrern habe, obwohl dieser in den letzten Jahren weiterentwickelt wurde (z.B. durch eine Einengung der Fahrbahn). So kommt es zu den im Antrag beschriebenen Situationen, was zu einem „Unsicherheitsgefühl“ führt. Aus Sicht der Polizei wäre die Weiterentwicklung vom Fußgängerüberweg zur „Ampelanlage“ ein Sicherheitsgewinn. Dies gilt ebenso hinsichtlich der Bestrebungen den Hol- und Bringeverkehr an den Schulen zu reduzieren, da dann vermutlich der Weg vom Parkplatz am Kirchengemeindehaus und am Rathaus Richtung Auburg-Schule mehr in Anspruch genommen werden würde.

Auf Nachfrage haben die zuständigen Behörden (Verkehrsbehörde, Straßenbaubehörde und Polizei) bestätigt, dass die Gemeinde daher einen entsprechenden Antrag auf Errichtung einer Ampelanlage einreichen kann, und dass die Behörden diesem nicht ablehnend gegenüber stehen. Es wäre nach derzeitigen Stand eine Ampelanlage ähnlich wie in Ströhen am Dorfplatz (sogenannte „Drücke-Ampel“, bzw. „Dunkelampel“).

Sämtliche Kosten hierfür (Erstellung, Betrieb, Unterhaltung, Wartung etc.) wären dann von der Gemeinde zu übernehmen, auch was den dann notwendigen Rückbau des „Zebrastreifens“ anbelangt. Sie belaufen sich auf ca. 50.000 € incl. Rückbau und wären im Investitionshaushalt 2020 zu berücksichtigen. Fördermittel sind nicht zu erwarten.

Das Projekt zum Aufbau eines „Verkehrslotsen-Netzwerkes“, das aktuell seitens des Elternrates initiiert wird, wird ausdrücklich von den zuständigen Behörden und der Gemeinde begrüßt und ist als weiterer Baustein der Schulwegsicherung zu sehen.

Es ist nun eine Entscheidung zu treffen, ob eine Ampelanlage errichtet werden soll und die Gemeinde Wagenfeld die Kosten hierfür übernimmt.

 

ALLRIS® Office Integration 3.9.2

Anlage/n:

Antrag auf Genehmigung einer Ampelanlage

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Antrag auf Genehmigung einer Ampelanlage (330 KB)      
 
 
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